Ibiza - die Geschichte

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um 2000 v.Chr.: Sammler und Fischer aus Ostspanien lassen sich in Höhlen nieder und errichten Steinmauern. Sie bearbeiten Metall, das nicht von der Insel stammt, was auf Handelsbeziehungen schließen lässt.

um 1800 v.Chr.: Ibiza wird in schriftlichen Quellen erwähnt.

um 650 v.Chr.: Es entsteht die Nekropole am Puig des Molins.

um 450-200 v.Chr.: Ibiza-Stadt wird zum urbanen Zentrum mit 5000 Einwohnern. Das Land wird landwirtschaftlich genutzt, Wein und Öl sind die Hauptprodukte. Bis ins 3. Jh. v. Chr. prägt Ibiza seine eigenen Münzen.

246 v.Chr.: Hannibal soll auf einer der Ibiza vorgelagerten Inseln geboren worden sein.

123 v.Chr.: Die Römer erobern die Balearen. Ibiza wurde zunächst nicht direkt Rom eingegliedert, sondern im Rahmen einer Konföderation an das Weltreich gebunden.

70 v.Chr.: Ibiza wird in das Römische Reich eingegliedert.

426: Die Vandalen besetzen die Pityusen. Später werden die Pityusen abwechselnd von maurischen Arabern, Franken und Normannen beherrscht.

535: Das christliche Byzanz schlägt die Vandalen zurück. Bis 700 fallen Nordafrikaner plündernd in Ibiza und Formentera ein.

902-1235: Die Inseln gehören zum Kalifat Cordoba und nach dessen Niedergang von 1015-1059 zum moslemischen taifa (kleines Königreich) von Denia. Anschließend, von 1059-1116, sind sie Teil des taifa von Mallorca. 1188 werden die Almoraviden aus Nordafrika von ihren Rivalen, den Almohaden, abgelöst.

um 1114: Ibiza dient den Piraten als Stützpunkt im westlichen Mittelmeer.

1235: Im Zuge der Reconquista, der Wiedereroberung Spaniens durch die christlichen Heere, erobern die Soldaten des Erzbischofs von Tarragona im Auftrag des Königs Jaime I. von Catalunya die Insel und etablieren die christliche Herrschaft. Die Insel wird in die fünf quartons Yabisa, Portmany, Balansat, Ses Salines und Santa Eulalia geteilt. Die Rückkehr des Christentums begleitet eine neue Verwaltungsreform, doch hat die zweite Periode afrikanischer Herrschaft für immer ihre Spuren hinterlassen.

1276-1343: Die Inseln werden vom Königreich Mallorca aus regiert.

1469: Mit der Heirat zwischen Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragon wird der Grundstein des modernen spanischen Staates gelegt. Die Pityusen, die wie die restlichen Balearen zum Königreich von Aragon gehörten, werden Teil des spanischen Königreichs.

16.-18.Jh.: Der Handel im Mittelmeer verliert mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus (1492) zunehmend an Bedeutung.

1936-1939: Spanischer Bürgerkrieg.

1950: Der Tourismus setzt allmählich wieder ein.

1960: Die Hippies machen die Inseln zum europäischen Zentrum der Flower Power.

1975: Franco stirbt in Madrid. König Juan Carlos I. wird Staatsoberhaupt und lenkt Spanien in Richtung Demokratie.

1983: Die Balearen werden autonom. Ibiza und Formentera werden Teil der Communitat Autonoma de les Illes Balears.

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