San Juan

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Sant Joan de Labritja (katalan) zählt nur gute 5000 Einwohner. Der Ort ist das Zentrum des Nordens. Für die wenigen Touristen, die hier ihren Urlaub verbringen, ist San Juan auf den ersten Blick ein verschlafenes kleines Nest. Nimmt man sich aber die Zeit, entdeckt man vor allem zwei Dinge, die das Bild des kleinen Ortes in den vergangenen Jahren verändert haben: die Eivissa Communication Organisation (ECO), die Residenten und denen, die es werden wollen, Hilfestellung bietet, und der New Age Bazar nur ein paar Türen weiter. Lebensfreude äußert sich in San Juan durch Ausgeglichenheit und Ruhe.

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An den kleineren Stränden im Norden sind die Wassersportmöglichkeiten oft begrenzt. Etwas abseits gelegen von den touristisch stark erschlossenen Stränden, direkt bei Portinatx, liegt die Cala Xarraca. In Portinatx selbst gibt es drei Strände, die jeweils durch mehr oder weniger große Felsformationen voneinander abgegrenzt sind: S`Arenal Petit, S`Arenal Gran und Es Port (= der Hafen). S`Arenal Petit und Gran sind selbst zusammen zu klein, um im Sommer den Touristenstrom aufzunehmen. Im Juli und August sind die Strände brechend voll und das Wasser wird schmuddelig und trübe. Am nördlichen Ende des S`Arenal Gran bietet die Wasserskischule Fahrten mit dem Glasbodenboot an. So kann man, auch ohne Tauchen zu können, die Unterwasserwelt kennenlernen. Es Port ist die nördlichste Badebucht von Portinatx. Der natürliche Hafen liegt sehr geschützt und ist daher auch gut für Kinder geeignet. In Es Port gibt es eine Tauchschule, deren vorbildlich geschultes Personal auch Anfängern eine Chance gibt, die bunte Unterwasserwelt der nördlichen Steilküste Ibizas kennenzulernen. Sie zählt zu den professionellsten und besten Tauchschulen der Insel.

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Im Norden gibt es kein Nachtleben. Die Hotels organisieren zwar verschiedene Wettbewerbe und spezielle Fiestas, aber die Diskos in San Antonio und Ibiza sind um einiges besser. Daher sollten sie sich zumindest an einem Abend ins Es Paradis, ins Pacha oder eine der anderen Diskotheken absetzen - doch dies ist nur mit einem Auto oder Moped zu machen.

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Portinatx

Leuchtturm bei Portinatx
Leuchtturm bei Portinatx
Die Küste des nördlichsten Ferienortes der Insel ist sehr felsig und die Badebuchten sind deutlich durch Felseinschnitte voneinander abgegrenzt. Es gibt insgesamt vier Strände: Sa Torre, Playa S´Arenal Petit, S´Arenal Gran und Playa es Port. Sie alle liegen relativ nahe beieinander und sind bequem zu Fuß zu erreichen. Sollte in der Hochsaison ein Strand überfüllt sein, kann man also problemlos auf einen anderen ausweichen. Portinatx ist ein künstlich geschaffener Ort. Ein Hotel wurde ans andere gebaut und ehemals einsame Buchten mit kristallklarem Wasser wurden durch den Tourismus zu überfüllten Sonnenbänken mit trüben Gewässern verschandelt. Portinatx liegt so abseits, dass selbst Tagesausflüge nach Ibiza-Stadt oder in andere Teile der Insel nicht ganz reibungslos verlaufen. Der reguläre Busverkehr funktioniert zwar, die Busse fahren aber selten, so dass man praktisch auf einen Leihwagen oder einen Motorroller angewiesen ist, um Portinatx für ein paar Stunden zu verlassen. In den Norden nach Portinatx sollten Sie nur reisen, wenn Sie auf Abgeschiedenheit aus sind.

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San Lorenzo

In dem winzigen Dorf befinden sich nur Häuser, die rund um die Pfarrkirche gebaut wurden. Ganz in der Nähe liegt die historische Siedlung Balafi. Die maurischen Türme dort zeugen von der jahrhundertelangen Herrschaft der Araber über die Insel.

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San Miguel

Der Ort ist vor allem bekannt wegen seiner folkloristischen Tradition und der imposanten Wehrkirche (16. Jahrhundert) auf dem Messberg. Während der Sommermonate führt auf dem Vorhof der Pfarrkirche die Folkloregruppe des Ortes jeden Donnerstag um 18 Uhr traditionelle Tänze und Musik auf. Von der ganzen Insel strömen die Touristen zu dieser Gelegenheit nach San Miguel, von Ibiza-Stadt aus werden sogar Sonderbusse eingesetzt. Ansonsten halten sich hier kaum Touristen auf, die direkt zur Küste hinunter zum Strand von Puerto de San Miguel fahren. Besondere Beachtung verdient dort die Cueva de Can Marca, eine rund 10.000 Jahre alte Höhle, die zunächst von Schmugglern entdeckt wurde und heute interessierten Besuchern zugänglich gemacht wird.

Folklore auf Ibiza
Folklore auf Ibiza

Folklore in San Miguel

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San Vicente

Die Anfahrt zur Cala San Vicente ist halsbrecherisch, größte Vorsicht ist geboten. Dafür wird man jedoch mit einem wirklich atemberaubenden Blick über die Bucht, sowie die zerklüftete Steilküste, mehr als entschädigt. Der saubere und gepflegte Strand in der Cala San Vicente ist knapp 400 m lang, das Wasser trotz der vielen Hotels, Apartmentanlagen, Bars und Restaurants sauber.

Blick in die Bucht von Cala San Vincente
Cala San Vincente

Video mit Impressionen von San Juan und Umgebung

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